Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen
Eine kleine Wortgottesfeier für Sie!
Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen
Eine kleine Wortgottesfeier für Sie!
Nr.: 324
15.05.2026
von Johannes Schreier
Text:
Schott Messbuch,
Laacher Messbuch,
Liturgie KONKRET,
Maximilian Pühringer,
Johannes Schreier
Liebe Mitchristinnen und Mitchristen
in unserer Pfarrgemeinde Heiligste Dreifaltigkeit!
Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen, diesen kleinen Wortgottes- dienst für sich allein oder auch in Gemeinschaft mit Schwestern und
Brüdern im Herrn zu feiern.
Suchen Sie sich einen ruhigen Raum, ein „Stilles Fleckchen“ im Haus. Lassen Sie Ruhe einkehren um dann offen zu werden für Gottes Wort.
Diese etwa zwanzig Minuten sollen getragen sein von Stille, geprägt von Ruhe und Frieden im Herzen. Genießen Sie die Zeit. Bedenken Sie Gottes Wort. Beten sie mit Bedacht und gehen Sie mit Gottes Segen gestärkt in die kommende Zeit.
15. Mai 2026
Freitag der 6. Osterwoche
L Apg 18,9–18; Ev Joh 16,20–23a (Lekt. IV, 357)
Lied GL 342 (Komm, Heilger Geist, der Leben schafft)
Kreuzzeichen
Das Kreuz ist ein Zeichen Des Sieges und der Hoffnung,
weil es kein Zeichen des Todes mehr ist.
Wir stellen uns unter dieses Zeichen:
Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.
Amen.
Der Friede unseres Herrn, Jesus Christus,
die Liebe Gottes des Vaters
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns,
jetzt und allezeit!
Amen!
Einführung
Die neun Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten haben den Namen Pfingstnovene bekommen.
Die Kirche betet und bittet um den Heiligen Geist. I
mmer wieder wiederholt sie die Worte: „Komm, Heiliger Geist.“ Es sind Worte der Sehnsucht und des Vertrauens.
Sie wollen unser Inneres aufbrechen und unser Herz empfänglich machen.
Der beste Landeplatz für den Geist Gottes ist unser Herz.
Christusrufe
Herr Jesus, du bist heimgekehrt zum Vater.
Herr, erbarme dich.
Du bist verherrlicht in der Höhe.
Christus, erbarme dich.
Du sendest uns den Heiligen Geist.
Herr, erbarme dich.
Vergebungsbitte
Der allmächtige Gott erbarme sich unser.
Er lasse uns die Sünden nach
und führe uns zum ewigen Leben.
Amen.
Tagesgebet
Allmächtiger Gott,
in der Auferstehung und Himmelfahrt deines Sohnes
öffnest du uns das Tor zum ewigen Leben.
Lenke unser Herz, dass wir auf ihn schauen,
den Urheber unseres Heiles,
der zu deiner Rechten thront,
und schenke allen Getauften das unsterbliche Leben,
wenn er in Herrlichkeit wiederkommt,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.
Lesung Apg 18, 9–18
Lesung aus der Apostelgeschichte.
Als Paulus in Korínth war,
sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm:
Fürchte dich nicht!
Rede nur, schweige nicht!
Denn ich bin mit dir,
niemand wird dir etwas antun.
Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.
So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate
und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.
Als aber Gállio Prókonsul von Acháia war,
traten die Juden einmütig gegen Paulus auf,
brachten ihn vor den Richterstuhl
und sagten:
Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung,
die gegen das Gesetz verstößt.
Als Paulus etwas erwidern wollte,
sagte Gállio zu den Juden:
Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden,
so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln.
Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz,
dann seht selber zu!
Darüber will ich nicht Richter sein.
Und er wies sie vom Richterstuhl weg.
Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sósthenes
und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl.
Gállio aber kümmerte sich nicht darum.
Paulus blieb noch längere Zeit.
Dann verabschiedete er sich von den Brüdern
und segelte zusammen mit Priscílla und Áquila nach Syrien ab.
In Kenchréä
hatte er sich aufgrund eines Gelübdes
den Kopf kahl scheren lassen.
Wort des lebendigen Gottes!
Antwortpsalm Ps 47 (46), 2–3.4–5.6–7 (Kv: vgl. 8a)
Kv Herr, du bist König über alle Welt. – KvGL 52, 1, VIII. Ton
2Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; ∗
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
3Denn Furcht gebietend ist der Herr, der Höchste, ∗
ein großer König über die ganze Erde. – (Kv)
4Er unterwerfe uns Völker ∗
und zwinge Nationen unter unsere Füße.
5Er erwähle für uns unser Erbland, ∗
den Stolz Jakobs, den er lieb hat. – (Kv)
6Gott stieg empor unter Jubel, ∗
der Herr beim Schall der Hörner.
7Singt unserm Gott, ja singt ihm! ∗
Singt unserm König, singt ihm! – Kv
Ruf vor dem Evangelium Vers: vgl. Lk 24, 46.26
Halleluja. Halleluja.
Christus musste leiden und von den Toten auferstehen,
um so in seine Herrlichkeit zu gelangen.
Halleluja.
Evangelium Joh 16, 20–23a
Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Amen, amen, ich sage euch:
Ihr werdet weinen und klagen,
aber die Welt wird sich freuen;
ihr werdet traurig sein,
aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln.
Wenn die Frau gebären soll,
hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist;
aber wenn sie das Kind geboren hat,
denkt sie nicht mehr an ihre Not
über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
So habt auch ihr jetzt Trauer,
aber ich werde euch wiedersehen;
dann wird euer Herz sich freuen
und niemand nimmt euch eure Freude.
An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.
Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus!
Zu den Schriftlesungen
Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!
In einer nächtlichen Vision wird Paulus Mut gemacht.
Er soll verkünden, weil Gott mit ihm ist.
Auch das Evangelium macht Mut.
Jesus nimmt Abschied, aber er verheißt ein Wiedersehen.
Dann verwendet er das Bild von einer Frau vor der Geburt.
Sie ist freilich bekümmert, ob alles gut geht,
zurzeit Jesu, in der die Kindersterblichkeit sehr hoch war,
noch viel mehr.
Aber wenn das Kind geboren ist, dann ist die Freude groß über den Menschen, der zur Welt gekommen ist.
So dürfen wir auch mutig, gelassen und zuversichtlich durch das Leben gehen.
Unser Leben soll keine Angstgeschichte sein,
sondern eine Geschichte von Mut und Zuversicht.
Die Zusage, dass er immer bei uns ist,
in der Kraft des Heiligen Geistes,
bietet Grund genug dafür.
Gebet --
Aus dem Geist Gottes leben
Gebet für die Osterzeit und die Zeit im Jahreskreis
Wir sind zur Freiheit berufen, die der Geist Gottes uns schenkt.
Er will uns leiten und in uns wirken.
Sein Werk ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit,
Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.
Ihn rufen wir an:
Komm herab, o Heilger Geist,
der die finstre Nacht zerreißt,
strahle Licht in diese Welt.
Heiliger Geist, locke uns zur Liebe,
wenn Menschen leiden,
wenn Angst uns blockiert,
wenn Gleichgültigkeit uns beschleicht.
Komm, der alle Armen liebt,
komm, der gute Gaben gibt,
komm, der jedes Herz erhellt.
Heiliger Geist, schenke uns Freude
in stillen Momenten,
in guten Begegnungen,
in versöhnlichen Gesprächen.
Höchster Tröster in der Zeit,
Gast, der Herz und Sinn erfreut,
köstlich Labsal in der Not.
Heiliger Geist, befreie uns zum Frieden.
Schenke uns ein offenes Herz,
barmherziges Denken,
gerechtes Handeln.
In der Unrast schenkst du Ruh,
hauchst in Hitze Kühlung zu,
spendest Trost in Leid und Tod.
Heiliger Geist, gib uns Langmut,
wenn Feindseligkeit uns bedroht,
wenn Sorgen und Unsicherheit uns zermürben,
wenn das Leben uns langweilig und fade wird.
Komm, o du glückselig Licht,
fülle Herz und Angesicht,
dring bis auf der Seele Grund.
Heiliger Geist, lass unter uns Freundlichkeit wachsen.
Stärke die Fähigkeit, einander zu achten,
einander wahrzunehmen und zuzuhören,
sorgsam miteinander umzugehen.
Ohne dein lebendig Wehn
kann im Menschen nichts bestehn,
kann nichts heil sein noch gesund.
Heiliger Geist, lass Güte unter uns walten.
Gib uns die Kraft, einander ernst zu nehmen,
einander Gutes zu tun,
aneinander Interesse zu zeigen.
Was befleckt ist, wasche rein,
Dürrem gieße Leben ein,
heile du, wo Krankheit quält.
Heiliger Geist, lass uns Treue halten,
redlich miteinander umgehen,
in Konflikten wahrhaftig bleiben
und Ehrfurcht voreinander bewahren.
Wärme du, was kalt und hart,
löse, was in sich erstarrt,
lenke, was den Weg verfehlt.
Heiliger Geist, lass uns Sanftmut üben,
und gib dazu ein weites Herz,
inneren Frieden,
Demut und Gelassenheit.
Gib dem Volk, das dir vertraut,
das auf deine Hilfe baut,
deine Gaben zum Geleit.
Heiliger Geist, lass uns Selbstbeherrschung lernen.
Gib inneren Halt,
Geborgenheit in dir,
Liebe zu dir.
Lass es in der Zeit bestehn,
deines Heils Vollendung sehn
und der Freuden Ewigkeit.
Amen. Halleluja.
Fürbitten
Christus ist erhöht zum Vater. Ihn bitten wir:
Sende der Kirche deinen Geist, dass sie dich glaubwürdig verkündet.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Sende den Verantwortungsträgern deinen Geist, dass sie zum Wohl der Menschen handeln.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Sende den Verfeindeten deinen Geist, dass sie Wege der Versöhnung gehen.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Sende den Entmutigten deinen Geist, dass sie neue Zuversicht schöpfen.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Vollende die Verstorbenen in deinem Geist, dass sie in dir vollendet werden.
Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Denn du bleibst bei uns in der Kraft deines Geistes. Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit. Amen.
Vaterunser
Vater unser im Himmel…
Denn dein ist das Reich…
Friedenszeichen
Christus hat durch seine Himmelfahrt die Augen unseres Herzens für die Hoffnung geöffnet, zu der wir berufen sind.
In dieser Hoffnung beten wir:
Herr Jesus Christus, du bist unser Friede und
unsere Versöhnung.
Stifte durch deinen Geist Frieden unter uns Menschen.
Schaue nicht auf unser Unvermögen
und auf das, was uns nur bruchstückhaft gelingt,
sondern schaue auf den Glauben deiner Kirche
und schenke ihr und uns Frieden und Heil.
Der Friede des Herrn sei allezeit mit uns!
Wort auf den Weg
Nur für heute möchte ich mir vornehmen,
empfänglicher für den guten Geist Gottes zu werden.
Schlussgebet
Gütiger Gott,
bewahre dem Volk der Erlösten
deine Liebe und Treue.
Das Leiden deines Sohnes hat uns gerettet,
seine Auferstehung erhalte uns in der Freude.
Darum bitten wir durch ihn, Christus, unseren Herrn.
Segensbitte
Der allherschende Gott, der heute Christus zu seiner Rechten erhöht
und uns den Zugang zum Leben erschlossen hat,
gewähre uns die Fülle seines Segens.
Vor den Augen seiner Jünger wurde Christus zum Himmel erhoben;
er sei uns ein gnädiger Richter, wenn er wiederkommt.
Er thront in der Herrlichkeit des Vaters
und bleibt dennoch inmitten seiner Kirche;
er schenke uns den trost seiner Gegenwart.
Das gewähre uns der dreieinige und uns liebende Gott,
der Vater
und der Sohn
und der Heilige Geist. Amen.
Entlassung
Gehen wir hin, wir sind gesendet.
Gehen wir hin und schaffen Frieden.
Dank sei Gott dem Herrn.
Lied GL 525 ( Freu dich du Himmelkönigin…)
Danke für ihr Mitbeten.
Ich wünsche uns allen eine gute Zeit.
Ihr