Heiligste Dreifaltigkeit Beverungen

 

Eine kleine Wortgottesfeier für Sie!

Nr.: 343

25.09.2026

von Johannes Schreier

Text:

Schott Messbuch,

Laacher Messbuch,

Liturgie KONKRET, Vinzenz Schager

Johannes Schreier

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen

in unserer Pfarrgemeinde Heiligste Dreifaltigkeit!

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit nehmen, diesen kleinen Wortgottes- dienst für sich allein oder auch in Gemeinschaft mit Schwestern und
Brüdern im Herrn zu feiern.

Suchen Sie sich einen ruhigen Raum, ein „Stilles Fleckchen“ im Haus. Lassen Sie Ruhe einkehren um dann offen zu werden für Gottes Wort.

Diese etwa zwanzig Minuten sollen getragen sein von Stille, geprägt von Ruhe und Frieden im Herzen. Genießen Sie die Zeit. Bedenken Sie Gottes Wort. Beten sie mit Bedacht und gehen Sie mit Gottes Segen gestärkt in die kommende Zeit.

 

25. September 2026

Freitag der 25. Woche im Jahreskreis

L Koh 3,1–11; Ev Lk 9,18–22 (Lekt. VI, 219)

 

 

Lied    GL   149

Kreuzzeichen

 

Das Kreuz ist ein Zeichen der Hoffnung,
weil es kein Zeichen des Todes mehr ist.
Wir stellen uns unter dieses Zeichen:

Im Namen des Vaters
und des Sohnes
und des Heiligen Geistes.

Amen.

 

Der Friede unseres Herrn, Jesus Christus,
die Liebe Gottes des Vaters
und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns,
jetzt und allezeit!

 

Amen!

 

Einführung

Wir sind heute am Freitag zusammengekommen,

einem Tag, der uns in besonderer Weise an das Leiden

und die Hingabe Jesu erinnert.

Es ist ein Tag, an dem wir eingeladen sind,

bewusst ein kleines Opfer zu bringen

und unser Leben neu auf Gott auszurichten.

So treten wir vor ihn hin und öffnen unser Herz für seine Gegenwart.

 

Christus-Rufe 

Herr Jesus Christus,

du rufst uns in die Gemeinschaft der Kirche.

Herr, erbarme dich.

Auf dich gegründet steht die Gemeinschaft der Kirche.

Christus, erbarme dich.

Du wirkst heute in dieser Gemeinschaft.

Herr, erbarme dich.

 

Vergebungsbitte

Der allmächtige Gott erbarme sich unser.

Er lasse uns die Sünden nach

und führe uns zum ewigen Leben.   Amen.

 

Tagesgebet

 

Gott, unser Vater.

Um deinen Frieden zu bringen
in unsere Welt voll Spannung und Streit,
ist dein Sohn zu uns gekommen
und hat sein Leben eingesetzt.
Er lebte nicht für sich, sondern gab sich dahin.
Lass uns erfassen, was er getan hat.
Hilf uns,
mit ihm dem Frieden und der Versöhnung zu dienen,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. 

 

Amen.

 

 

Lesung                                                                Koh 3, 1–11

Lesung
aus dem Buch Kohélet.

Alles hat seine Stunde.
Für jedes Geschehen unter dem Himmel
gibt es eine bestimmte Zeit:
eine Zeit zum Gebären
und eine Zeit zum Sterben,
eine Zeit zum Pflanzen
und eine Zeit zum Ausreißen der Pflanzen,
eine Zeit zum Töten
und eine Zeit zum Heilen,
eine Zeit zum Niederreißen
und eine Zeit zum Bauen,
eine Zeit zum Weinen
und eine Zeit zum Lachen,
eine Zeit für die Klage
und eine Zeit für den Tanz;
eine Zeit zum Steinewerfen
und eine Zeit zum Steinesammeln,
eine Zeit zum Umarmen
und eine Zeit, die Umarmung zu lösen,
eine Zeit zum Suchen
und eine Zeit zum Verlieren,
eine Zeit zum Behalten
und eine Zeit zum Wegwerfen,
eine Zeit zum Zerreißen
und eine Zeit zum Zusammennähen,
eine Zeit zum Schweigen
und eine Zeit zum Reden,
eine Zeit zum Lieben
und eine Zeit zum Hassen,
eine Zeit für den Krieg
und eine Zeit für den Frieden.
Wenn jemand etwas tut –
welchen Vorteil hat er davon, dass er sich anstrengt?
Ich sah mir das Geschäft an,
für das jeder Mensch durch Gottes Auftrag sich abmüht.
Das alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit.
Überdies hat er die Ewigkeit in ihr Herz hineingelegt,
doch ohne dass der Mensch das Tun, das Gott getan hat,
von seinem Anfang bis zu seinem Ende wiederfinden könnte.

 

Wort des lebendigen Gottes!

 

 

ANTWORTPSALM               Ps 144 (143), 1a u. 2abc.3–4 (Kv: 1a)

Kv Gepriesen sei der Herr, mein Fels. – KvGL 401, VI. Ton

1aGepriesen sei der Herr, mein Fels. ∗
2abcEr, meine Huld und meine Festung,
 meine Burg und mein Retter, 
∗
mein Schild, dem ich vertraue. – (Kv)
3Herr, was ist der Mensch, dass du ihn wahrnimmst, 
∗
des Menschen Kind, dass du es beachtest?
4Der Mensch gleicht einem Hauch, 
∗
seine Tage sind wie ein flüchtiger Schatten. – Kv

RUF VOR DEM EVANGELIUMVers: vgl. Mk 10, 45

Halleluja. Halleluja.
Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen
und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
Halleluja.

 

Evangelium                                                                    Lk 9, 18–22

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

In jener Zeit
betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm.
Da fragte er sie:
Für wen halten mich die Leute?

Sie antworteten:

Einige für Johannes den Täufer,
andere für Elíja;
wieder andere sagen:
Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber,
für wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete:

Für den Christus Gottes.
Doch er befahl ihnen und wies sie an,
es niemandem zu sagen.
Und er sagte:
Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den Ältesten,
den Hohepriestern und den Schriftgelehrten
verworfen werden;
er muss getötet
und am dritten Tage auferweckt werden.

 

Evangelium unseres Herrn, Jesus Christus!

 

 

Zu den Schriftlesungen

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Alles hat seine Zeit – so hören wir im Buch Kohelet,

und wir ahnen, dass unser Leben in Gottes Händen geborgen ist,

auch wenn wir nicht alles verstehen.

Im Evangelium fragt Jesus: „Für wen haltet ihr mich?“ –

und stellt damit auch uns vor die Entscheidung unseres Glaubens.

Wer ihn als den Christus erkennt,

ist eingeladen, ihm zu vertrauen,

auch auf dem Weg, der durch Leiden zur Herrlichkeit führt.

 

Gebet  --

Gebet für die Österliche Bußzeit und die Zeit im          Jahreskreis

 

       Zur Gemeinschaft mit Gott berufen

 

        Wie groß sind deine Werke, o Herr

 

        Wo ich gehe — du.

        Wo ich stehe — du.

        Du Gott meines Lebens.

 

        Du Gott unseres Lebens, du bist unter uns:

        Im Miteinander-Reden,

        im Aufeinander-Hören,

        im Miteinander-Schweigen,

        im Nacheinander-Fragen,

        im Füreinander-Dasein.

 

        Wie groß sind deine Werke, o Herr

 

         In meinen Gedanken — du.

        In meinen Werken — du.

        Du Gott meines Lebens.

 

        Du Gott unseres Lebens, du bist in uns:

        Wenn wir einander lieben,

        wenn wir aneinander leiden,

        wenn wir füreinander einstehen,

        wenn wir miteinander teilen,

        wenn wir uns einander schenken.

 

 

        Wie groß sind deine Werke, o Herr

 

 

        Auf meinen Wegen — du.

        Wo ich auch bin — du.

        Du Gott meines Lebens.

 

        Du Gott unseres Lebens, du gehst mit uns:

        Wo wir herausgefordert sind,

        wo wir zurückstecken müssen,

        wo wir ringen um das, was recht ist,

        wo wir nach deinem Willen fragen,

        wo wir dein Reich suchen.

 

        Wie groß sind deine Werke, o Herr

 

Fürbitten

Lasst uns zu Jesus Christus rufen, den wir als den Herrn bekennen,

der alle Zeiten unseres Lebens in seinen Händen hält:

 

Für alle Menschen, die sich in den wechselnden Zeiten ihres Lebens verloren fühlen:

dass sie Gottes Nähe erfahren und Vertrauen in seinen Plan finden.

Du Herr der Zeit: Erhöre uns.

 

Für die Kirche:

dass sie den Menschen hilft, in Jesus den Christus zu erkennen und ihm auch auf dem Weg des Kreuzes treu zu folgen.

Du Herr der Zeit: Erhöre uns.

 

Für alle, die heute bewusst ein Opfer bringen:

dass ihr Verzicht sie innerlich stärkt und sie näher zu Gott führt.

Du Herr der Zeit: Erhöre uns.

 

Für junge Menschen auf der Suche nach ihrem Weg:

dass sie den Ruf Christi hören und mutig antworten,

besonders in geistlichen Berufen.

Du Herr der Zeit: Erhöre uns.

 

Für alle, die Verantwortung in Gesellschaft und Politik tragen: dass sie die Zeichen der Zeit erkennen

und ihr Handeln am Wohl der Menschen ausrichten.

Du Herr der Zeit: Erhöre uns.

 

Denn dir sei Ehre und Lob, dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, jetzt und in Ewigkeit.

Amen.

 

Vaterunser

 

Vater unser im Himmel…

 

Denn dein ist das Reich…

 

Friedenszeichen

Herr Jesus Christus schaue nicht auf unsere Schuld
und unser Versagen.
Sondern schaue auf den Glauben deiner Kirche
und schenke ihr nach deinem Willen Frieden und Heil.

 

Der Friede des Herrn sei mit uns jetzt und allezeit
und in Ewigkeit!

Amen!

 

 

 

Wort auf den Weg

Gehen wir nun in unseren Alltag hinaus –

mit dem Vertrauen,

dass unser Leben in Gottes Händen gehalten ist.

Auch kleine Opfer

und einfache Treue

können Spuren seines Reiches sichtbar machen.

So werden wir Zeugen

seiner Liebe in der Zeit,

die er uns schenkt.

 

 

Schlussgebet

Gott, Urgrund unseres Seins!

Wir danken dir für Jesus, deinen Sohn,

unseren Herrn und Bruder.

Er sei unsere Stärke,

wenn wir dich, den Verborgenen, suchen.

Er sei unsere Kraft,

wenn wir auf seinen Spuren durchs Leben gehen.

Darum bitten wir durch ihn,

Jesus Christus, unseren Herrn.

 

 

Segensbitte

Der Friede Gottes,
der alles Begreifen übersteigt,
bewahre unsere Herzen und unsere Gedanken
in der Gemeinschaft mit Christus Jesus.

Und so segne uns der dreieinige, gute und treue Gott,
der Vater
und der Sohn 
und der Heilige Geist.

 

Amen.

 

 

 

Entlassung


Gehen wir hin und schaffen Frieden.
Dank sei Gott dem Herrn.

 

Lied   GL   403

 

Danke für ihr Mitbeten.

Ich wünsche uns allen eine gute Zeit.

 

 

Ihr